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Gebrauchsanweisung für die Schweiz
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Damit wir Deutschen nicht dumm sterben und unsere Nachbarn besser verstehen:
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Ruhe ist eine Sonderform der Bewegung.
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schnuesibuesi
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schnuesibuesi
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ich hatte gestern einen reprint der ersten brigitte-zeitschrift in der hand (50 Jahre alt) und da waren auch tipps was man nicht machen sollte:
nicht als tiroler verkleiden, immer die füsse abtreten, und immer blumensträusse der gastgeberin mitgeben...
aber ob das noch so gilt
ausser punkt 1, aber der gilt auch für bayern und österreich
nicht als tiroler verkleiden, immer die füsse abtreten, und immer blumensträusse der gastgeberin mitgeben...
aber ob das noch so gilt
ausser punkt 1, aber der gilt auch für bayern und österreich
Ruhe ist eine Sonderform der Bewegung.
Das gibts sogar schon, zwar aus dem Jahr 1988, aber immer noch nicht veraltet...thimmy hat geschrieben: PS:
Ein Buch richtiges verhalten von Touristen im Ausland
wäre auch mal was!!
Hier ein Auszug:
Der Touristenbus kommt ...
Der Touristenbus kommt an. Binnen kurzer Zeit ergießt sich
dessen Inhalt wie eine Invasion über ein zuvor friedliches und
stilles Dorf. Man hält es nich für notwendig, die Bewohner zu
fragen, ob der Besuch überhaupt erwünscht ist. Auch nicht
die Agenten oder Reiseleiter, die die Gruppe begleiten. Als
gäbe es nichts Selbstverständlicheres, trampelt man durch
Hof und Garten, dringt zum Teil sogar in die Häuser ein,
fotografiert und verschwindet nach ein, zwei Stunden genauso
schnell wie man gekommen war.
Das ist Hausfriedensbruch, an dem wohl jeder Tourist schon
einmal teilgenommen hat. Bei uns würde solch haarsträubendes
Vorgehen strafrechtlich verfolgt werden; die Einheimischen
vieler Länder aber müssen sich‘s gefallen lassen. Kein
Wunder, wenn dann die Steine fliegen. Wie würden wir
reagieren, wenn uns ähnliches widerfahren würde, wenn es
zwischen Tagesschau und Wetterkarte an unserer Tür klingelte
– zwecks Familien-Foto-Safari?
Christian Adler: Achtung Touristen. Bielefeld 1988, S. 47.
In diesem Buch hats auch ein interessantes Experiment: Der Autor hat einem Eingeborenen aus Neuguinea und einem Eskimo genau das Verhalten in Deutschland an den Tag legen lassen, wie wir es manchmal auf Reisen machen, was einem anschaulich vor Augen führt, wie seltsam sich Menschen zuweilen verhalten, wenn sie sich in Touristen verwandeln.


Oder so!
