SCHANGHAI – Petrus ist seinen Job wohl los: In China greifen die Behörden zu brachialen Methoden, um die Hitzewelle etwas erträglicher zu machen.
Der «Trick» ist nicht neu: In den 60er-Jahren wars in den USA hip, in den 80er-Jahren feuerte man in der Schweiz Raketen mit Silberjodid-Ladungen in Gewitterwolken, um künstlich Regen auszulösen. Die Massnahme sollte den Unwettern beim «Wasserlösen» helfen und so möglichen Hagelschäden in der Landwirtschaft vorbeugen.
Jetzt freut man sich in Schanghai über die «Regenmacher»: Nach mehreren Fehlschlägen seit Ende Juni konnte nun eine aus einem Flugzeug versprühte 200-Kilogramm-Ladung Silberjodid dem Himmel etwas Regen abtrotzen.
Grund für die Massnahme: Schanghai leidet seit Wochen unter Temperaturen von 35 Grad Celsius. Die stromhungrigen Klimaanlagen der Wirtschaftsmetropole führten zu Engpässen, die Energie musste teilweise rationiert werden. Ob die kurzfristige Abkühlung auf 30 Grad dieses Problem löst?
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Chinesen entmachten Petrus
Chinesen entmachten Petrus
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