Rechtsvortritt, Helmpflicht für Kinder unter 14 Jahren und getrennte Abfahrten für Skifahrer und Snowboarder: Das sind die Kernpunkte im neuen italienischen Ski-Gesetz. Bis 1. Januar 2005 müssen die Skiorte ihre Pisten entsprechend umgebaut haben. Andernfalls drohen ihnen Geldstrafen von bis zu 200 000 Euro.
«So ein Witz!», findet Ariane Ehrat von der Alpenarena Laax, «die meisten Skifahrer sind heutzutage auf Carving-Latten unterwegs und fahren die gleich grossen Radien wie Snowboarder. Eine Trennung macht darum überhaupt keinen Sinn.» Auch Peter Vollmer, SP-Nationalrat und Direktor der Dachorganisation Seilbahnen Schweiz, hat kein Verständnis für das italienische Gesetz: «Wenn ein Vater Ski fährt und sein Sohn mit dem Snowboard unterwegs ist, müssten sich die beiden trennen. Das ist nicht umsetzbar.»
Heinz Keller, Direktor des Bundesamts für Sport, empfiehlt, Skifahrer und Boarder lediglich an engen, gefährlichen Stellen zu trennen. Doch selbst für diesen moderaten Vorschlag kann sich niemand erwärmen: «Lieber mehr Warnschilder wie in den USA», heisst es etwa bei Swiss Snowboard.
die spinnen die italiener







