In der Schweiz sind so viele Menschen arbeitslos wie seit fast sechs Jahren nicht mehr. Die Arbeitslosenquote kletterte im Dezember auf 4,1 Prozent, nachdem sie im November 4,0 Prozent betragen hatte.
Insgesamt waren im Dezember 162’835 Personen als arbeitslos gemeldet, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mitteilte. Höher war die Arbeitslosigkeit in der Schweiz letztmals im April 1998. Damals hatte die Arbeitslosenquote bei 4,2 Prozent gelegen.
Im Dezember wurden 228’245 Stellensuchende registriert, 5963 mehr als im Vormonat. Nach Angaben des Seco zeichnet sich jedoch eine Wende zum Besseren ab. So betrug der monatliche Anstieg der Arbeitslosenzahlen zwischen Juli und Dezember 2003 nur jeweils rund die Hälfte der entsprechenden Zunahme im Vorjahr.
Im Durchschnitt waren im vergangenen Jahr 145’687 Personen als arbeitslos registriert. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,7 Prozent. Höher war die durchschnittliche Quote letztmals im Jahr 1998 mit 3,9 Prozent gewesen. Verglichen mit dem Jahr 2002 nahm die durchschnittliche Quote um 45,0 Prozent zu.
Im Oktober wurden gemäss den neusten Zahlen der Arbeitslosenversicherungskassen 3178 Menschen ausgesteuert. Im September waren es 2984 gewesen.
Wie das Seco weiter mitteilte, schliesst der Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung 2003 mit einem Verlust in der Höhe von 0,8 Milliarden Franken ab. Im Vorjahr war noch ein Überschuss von 2,0 Milliarden Franken erwirtschaftet worden.
Nach aktuellen Schätzungen des Staatssekretariats für Wirtschaft beliefen sich die Prämieneinnahmen auf 5,7 (Vorjahr: 6,8 ) Milliarden Franken. Der Gesamtertrag betrug demnach 6,4 (7,2) Milliarden Franken. Der gesamte Aufwand stieg 2003 auf 7,2 (5,2) Milliarden Franken.
die kluft zwischen den reichen und armen wird immer grösser. mal sehen, was der neue bundesrat bewirken kann
Über 160'000 Personen arbeitslos
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Über 160'000 Personen arbeitslos
sanus per aquam 
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schnuesibuesi
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Das mit den jugendlichen Arbeitslosen ist so eine Sache.
Deren Schulbildung ist teilweise so schlecht, dass sie nicht einmal in der Lage sind eine einigermassen akzeptable Bewerbung zu schreiben. Andere bringen es fertig in einer einwöchigen Schnupperlehre dreimal verspätet zu erscheinen. Wenn man mit ihnen spricht ist alles easy und lässig, sofern es nicht mit Arbeit vebunden ist. (Dies ist natürlich ein rein zufälliger Auszug aus meinen Erfahrungen und muss selbstverständlich nicht für alle arbeitslosen Jugendlichen gelten!)
Ich hätte als Arbeitergeber auch keine Lust dieses Potential zu nutzen.
Deren Schulbildung ist teilweise so schlecht, dass sie nicht einmal in der Lage sind eine einigermassen akzeptable Bewerbung zu schreiben. Andere bringen es fertig in einer einwöchigen Schnupperlehre dreimal verspätet zu erscheinen. Wenn man mit ihnen spricht ist alles easy und lässig, sofern es nicht mit Arbeit vebunden ist. (Dies ist natürlich ein rein zufälliger Auszug aus meinen Erfahrungen und muss selbstverständlich nicht für alle arbeitslosen Jugendlichen gelten!)
Ich hätte als Arbeitergeber auch keine Lust dieses Potential zu nutzen.
Hier in Sachsen-Anhalt sind zwischen 25 und 29 % arbeitslos, total knapp 400'000. Wenn in den letzten 10 Jahren nicht mehr als doppelt so viele (zu einem grossen Teil gut ausgebildete junge Frauen) "ausgewandert" wären (und viele von denen, die Arbeit haben, in der Praxis "auf Montage" sind, z.T. in der Schweiz), wären es - logisch - noch mehr ... kein Zufall, dass die Deutschen "so mobil" sind, wenn sogar "Hartz IV" sonst gestrichen wird, bleibt einem ja nicht viel anderes übrig.
Will ja nicht jammern, ich wünsche euch und euren Arbeitslosen das Beste, möge euch das erspart bleiben, was hier abgeht.
Will ja nicht jammern, ich wünsche euch und euren Arbeitslosen das Beste, möge euch das erspart bleiben, was hier abgeht.

