So bleiben die Zähnchen gesund
Viele Babys haben Schmerzen beim Zahnen. Was man tun kann, um das Leid zu lindern und die Milchzähne gesund zu erhalten:
"Hat das Baby schon einen Zahn?" Das ist eine der häufigsten Fragen an junge Eltern. Diese müssen allerdings manchmal lange auf den ersten Zahn ihres Kindes warten.
In dieser Zeit quälen sich viele Mütter und viele Väter mit den furchtbaren Zahnungsgeschichten herum, die andere Eltern ihnen erzählen. Da ist zum Beispiel von schlaflosen Nächten mit einem vor Fieber schreienden Baby die Rede. Aber keine Angst: Jedes Kleinkind erlebt das Zahnen individuell. Manches Baby leidet, andere stecken die Sache relativ locker weg.
Die Begleiterscheinungen
Bevor das erste «Beisserchen» steht, schwillt das Zahnfleisch an, und ein Baby sabbert, weil der Speichel stark fliesst. Einige Kinder bekommen rote Wangen, haben erhöhte Temperatur, fühlen sich unwohl und weinen sehr häufig vor dem so genannten Zahneinschuss.
Dennoch: Das Zahnen ist keine Krankheit, der man mit Medikamenten begegnen muss. Ein Baby braucht in dieser Zeit einfach besonders viel Zuneigung, Nähe und Streicheleinheiten.
Die Zahngeburt
Gegen das Spannungsgefühl und die Zahnfleischschmerzen können Eltern einiges tun:
Kauobjekte. Babys kauen während des Zahnens auf allem herum, das sie in ihre Fingerchen bekommen. Zu den beliebten Kauobjekten zählen ein hartes Rüebli oder ein Stückchen Brotrinde.
Kühlung. Beissringe, die im Kühlschrank gelagert werden, schaffen Erleichterung. Aber Achtung: Die Ringe gehören nicht ins Gefrierfach, da zu starke Kälte die kindliche und empflindliche Mundschleimhaut reizt.
Naturheilmittel. Ungesüsster Kamillentee wirkt entzündungshemmend. Viele Eltern haben mit Veilchenwurzeln - sie sind in der Apotheke zu bekommen - gute Erfahrungen gemacht. Einigen Babys helfen homöopathische Kügelchen und Gels.
So genannt spät zahnende Babys, die um ihren ersten Geburtstag den ersten Zahn bekommen, sind relativ selten. Grund zur Beunruhigung gibt es aber nicht. Genauso wenig bei Babys, die bereits mit einem Zahn zur Welt kommen. Das ist bei einem Prozent der Kinder der Fall.
Die Pflege
Ein sehr früher Zahn benötigt natürlich besonderer Pflege, denn: Schon Kleinkinder können Karies bekommen.
In den ersten Monaten können Babyzähne noch bestens mit Wattestäbchen oder mit einer feuchten Mullwindel gereinigt werden. Etwas fluoridierte Kinderzahnpasta gehört aber unbedingt dazu.
Viele Kleinkinder machen Radau, wenn man mit der Lern-Babyzahnbürste kommt. Wichtig ist, dass sie nicht mit Drohungen zum Zähneputzen genötigt werden. Mit ein wenig Fantasie und ein paar Tricks lässt sich nämlich fast jedes Kind die Zähne reinigen:
Spätestens mit eineinhalb Jahren sollten Kinder mit einer Zahnbürste ihre Beisserchen selbst reinigen. Da sie den richtigen Bürstendreh noch nicht beherrschen, empfiehlt es sich für Eltern, die Zähne nachzuputzen - bis zum Schulalter.
Man kann dem Kind spielerisch die Zähne putzen, indem man mit der Bürste Jagd auf kleine Zahnteufelchen macht oder das Kind die Pflege im Spiegel verfolgen lässt.
Kleinkinder mögen es, wenn sie auch die Zähne von Mama und Papa bürsten dürfen. Angezeigt sind spezielle Kinderzahnpastas und ein sparsamer Umgang damit. Kinder sollten erst Erwachsenen-Paste bekommen, wenn sie diese ausspucken können.
Manche kleinen Putzmuffel entdecken die elektrische Zahnbürste als Alternative.
Die beste Motivation zum Zähneputzen kommt von den Eltern und grösseren Geschwister. Wenn das Baby ein Jahr alt ist, sollte das Zähneputzen zum täglichen Ritual werden - morgens, nach dem Mittag und abends.
Sobald ein Kind alle Zähnchen hat - das ist in der Regel mit drei - sollte es erstmals zum Zahnarzt gehen. Die Schweizerische Vereinigung für Kinderzahnmedizin empfiehlt den ersten Zahnarztbesuch gar mit anderthalb Jahren, nach dem Durchstossen der Milchbackenzähne.
zahnpflege
wir haben unserem kleine eine erste zahnbürste gekauft und die bekommt er immer morgens und abends immer selber in die hand, wenn wir uns die zähne putzen. danach dürfen wir ohne protest im die kaufelgen mit der bürste massieren. er liebt dieses ritual und wehe es wird vergessen.
Ruhe ist eine Sonderform der Bewegung.
oups, da ging ja ganz die quelle vergessen wo ich den aritekl herhab: Brückenbauer Nr. 25, 17.6.2003, von Dr. med. Anette Wolffram
wir putzen auch die zähne zusammen, er darf zuerst alleine, klappt übrigens schon sehr gut und ich helfe dann noch etwas nach. in letzter zeit will er unbedingt auch mir beim zähneputzen helfen ;o). am liebsten würde er 5mal täglich zähneputzen! aber er darf nur 2mal am tag. ausnahmsweise mal zwischendurch aber dann ohne zahnpasta. zuviel zähneputzen ist ja wohl auch nicht gerade gut!
wir putzen auch die zähne zusammen, er darf zuerst alleine, klappt übrigens schon sehr gut und ich helfe dann noch etwas nach. in letzter zeit will er unbedingt auch mir beim zähneputzen helfen ;o). am liebsten würde er 5mal täglich zähneputzen! aber er darf nur 2mal am tag. ausnahmsweise mal zwischendurch aber dann ohne zahnpasta. zuviel zähneputzen ist ja wohl auch nicht gerade gut!

