WASHINGTON - Noch vor wenigen Monaten brachte Patrick Deuel aus dem US-Staat Nebraska 486 Kilogramm auf die Waage - jetzt ist er um 145 Kilo leichter und will weitere 200 los werden.
Nach Medienberichten vom Mittwoch befindet sich der 42-Jährige in einem Spital in Sioux Falls (South Dakota) und wird unter strenger Aufsicht schlanker. Die Ärzte haben ihn auf eine Diät mit 1200 Kalorien pro Tag gesetzt, "und jetzt sehe ich endlich Licht am Ende des Tunnels", sagte Deuel der Zeitung "Argus Leader".
Der ehemalige Restaurantmanager brachte es schon im Kindergartenalter auf 85 Pfund. Danach baute er sein Gewicht unter anderem durch Berge von Pizzen und Burritos stetig aus. Der Zeitung zufolge trug der etwa 1,80 Meter grosse Mann zuletzt so viele Pfunde auf seinen Knochen, dass ihm der Tod drohte.
Er litt an Herzproblemen, Diabetes, Schilddrüsenkrankheit und schwerer Arthrose - "und es war nur noch eine Frage der Zeit, kurzer Zeit", schildert Deuel, der sein Haus in Nebraska seit sieben Jahren nicht verlassen hatte, bis ihn eine Ambulanz im Juni zum drastischen Abspecken ins Spital brachte.
In der Klinik liegt der auf ein Sauerstoffgerät angewiesene Patient auf zwei aneinander gebundenen Betten, und ein Team von Schwestern und Pflegern wird benötigt, um Deuel auf der Matratze umzudrehen. Dem "Argus Leader" zufolge hat Deuel aber nie seinen Optimismus verloren, und jetzt blickt er dem Tag entgegen, an dem er mit seiner Frau daheim in Nebraska spazieren gehen kann.
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