Hundediebstahl mitten in Zürich: Das Labrador-Weibchen Nina wurde vor einer Migros-Filiale entführt. Besitzerin Gaby W. verspricht einen grossen Finderlohn – oder ein Lösegeld.
Gaby W. versteht die Welt nicht mehr. Am vergangenen Freitagabend band sie ihre zweijährige Hündin vor der Migros-Filiale Wengihof an – als sie zehn Minuten später vom Einkaufen zurückkam, war Nina weg. «Ich weinte auf offener Strasse und war völlig verzweifelt», so die Tramchauffeuse. «Für mich ist das Weihnachtsfest völlig verdorben. Ohne Nina machts keinen Spass mehr.»
Gaby W. kaufte die schwarze Hündin vor zwei Jahren, praktisch gleichzeitig mit dem Ende einer 20-jährigen Beziehung. «Ich bin ganz alleine – Nina ist fast alles, was ich habe.»
Rund um ihre Wohnung im Kreis 4 hat die 38-Jährige kleine Plakate angebracht. «Grosser Finderlohn 3000 Franken» heisst es unter zwei Fotos von Nina. «Das ist fast so viel wie mein Monatsgehalt – aber das ist es mir wert. Ich will Nina zurück – unbedingt.» Gaby W. würde das Geld sogar dem Entführer bezahlen – als Lösegeld.
Das einzige besondere Merkmal von Nina befindet sich auf ihrem Halsband: «Es ist ein Bild der Mutter Gottes, ich habe es in Einsiedeln gekauft und hoffte, dass es Nina beschützt.»
also ich habe da etwas gemischte gefühle, aber wenn der täter den hund wieder zurück bringt, hat er ein gutes geschäft gemacht. wäre einfach schade, wenn solche aktionen schule machen würden.

