Mein Leben hat mich momentan voll und ganz im Griff. Ein Schicksalsschlag folgt dem nächsten. Beruflich ist es gerade wirklich wackelig. Privat sind wir gerade mit der Sanierung von einem Haus beschäftigt. Mit unzuverlässigen Handwerkern, ohne Kredit und mit sehr viel Eigenleistung. Heißt: Ausgleich oder sowas wie echte Freizeit, in der es nicht darum geht einen Fliesenleger zu finden oder dem Elektriker nachzurennen, gibt es an sich schon seit geraumer Zeit nicht mehr.
Nun haben wir eine Deadline für Förderungen, Themenkomplex Energieeffizienz. Wir haben vor einiger Zeit schon neue Fenster bestellt. Diese sind auch teilweise schon geliefert und eingebaut. Aber das große Wohnzimmerfenster und die Balkontüre sind in der falschen Größe gekommen. Obwohl eh jemand vom Fensterunternehmen bei uns zuhause zum Nachmessen war! Auf diesen Kosten werden wir nicht sitzen bleiben. Aber die Fenster müssen bis Ende September alle eingebaut sein und es muss auch alles fertig verrechnet sein. Das wird noch wirklich knapp. Wenn die Deadline nicht gehalten werden kann, bekommen wir keine Förderung. Und dabei geht es um einen Batzen Geld.
Ich bin die ganze Zeit total nervös und kann stressbedingt kaum noch gut schlafen. Passionsblume alleine hilft mir gerade nicht gut, wobei mir das früher immer geholfen hat. Ich überlege deshalb jetzt mal Passedan plus Baldrian auszuprobieren, in der Hoffnung, dass die Kombination mir gut hilft.
An alle, die aus welchen Gründen auch immer schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben: Was hilft euch bei stressbedingten Einschlafproblemen wirklich?
Was hilft bei stressbedingten Einschlafproblemen wirklich? Mich interessieren eure Erfahrungen!
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klarabella
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Re: Was hilft bei stressbedingten Einschlafproblemen wirklich? Mich interessieren eure Erfahrungen!
Naja ich glaube du sprichst es ja schon selbst an, du hast keinen Ausgleich und bist ständig unter Stress. Da ist s für mich klar, dass das nicht sofort aufhört wenn du im Bett liegst. Da denkst du dann schon wieder an den nächsten tag, was muss gemacht werden, wo bekommst du das her, wie viel Geld wird das wieder kosten,... Das würde wohl viele Wach halten.
Ich denke es ist schon wichtig, dass du dir da einen Ausgleich suchst. Was das ist, muss du entscheiden. Das muss ja auch in deinen Alltag passen. Kann nicht sagen, geh zum Yoga und das nächste Yogastudio ist 50km weit weg. Du muss ja auch nicht jeden Tag eine Stunde laufen, da gibts ja noch andere Sachen: Atemübungen, Entspannungsübungen, autogenes Training,... das geht ja teilweise auch in 10 Minuten und kann man dazwischenschieben.
Wenn du zusätzlich pflanzliche Mittel zur Unterstützung nehmen willst, dann mach das ruhig. Entspannungstees, Baldrian, Passedan, Passionsblume,... Düftöle würde auch gehen. Ist dann halt eine Unterstützung und du wirst bestimmt noch mehr machen müssen. Nur mit dem, wird es nicht gehen.
Wie lang baut ihr noch? Ist irgendwann eine Besserung in Sicht?
Ich denke es ist schon wichtig, dass du dir da einen Ausgleich suchst. Was das ist, muss du entscheiden. Das muss ja auch in deinen Alltag passen. Kann nicht sagen, geh zum Yoga und das nächste Yogastudio ist 50km weit weg. Du muss ja auch nicht jeden Tag eine Stunde laufen, da gibts ja noch andere Sachen: Atemübungen, Entspannungsübungen, autogenes Training,... das geht ja teilweise auch in 10 Minuten und kann man dazwischenschieben.
Wenn du zusätzlich pflanzliche Mittel zur Unterstützung nehmen willst, dann mach das ruhig. Entspannungstees, Baldrian, Passedan, Passionsblume,... Düftöle würde auch gehen. Ist dann halt eine Unterstützung und du wirst bestimmt noch mehr machen müssen. Nur mit dem, wird es nicht gehen.
Wie lang baut ihr noch? Ist irgendwann eine Besserung in Sicht?
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klarabella
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Re: Was hilft bei stressbedingten Einschlafproblemen wirklich? Mich interessieren eure Erfahrungen!
Ja, es wäre ein Wunder, wenn alle Anspannung plötzlich von mir abprallen würde, sobald ich mich unter meine Bettdecke lege. Schön wäre das aber schon. Also nicht nur vor und während des Schlafens, sondern auch generell im Alltag. Es ist ja nicht nur so, dass ich zur Schlafenszeit von innerer Unruhe geplagt werde, sondern eigentlich permanent. Tagsüber merke und spüre ich das nur weniger, weil es ja ständig etwas zu tun und zu erledigen gibt.
Yoga und Co gibt es von uns aus tatsächlich nur in 30 Kilometer Entfernung oder mehr. Das ist momentan einfach nicht drin. Das würde mich dann auch nicht entspannen, weil ich das Gefühl hätte für eine Stunde Entspannung auch noch eine Stunde oder mehr Fahrzeit opfern zu müssen. Und die Zeit würde dann anderswo fehlen. Andererseits wären für mich feste Termine, in denen ich ne Viertelstunde oder so etwas für mich mache, auch nicht verkehrt. Gibt es da online oder auf DVD vielleicht auch Videos mit geführten Meditationen, autogenem Training oder was auch immer?
Yoga und Co gibt es von uns aus tatsächlich nur in 30 Kilometer Entfernung oder mehr. Das ist momentan einfach nicht drin. Das würde mich dann auch nicht entspannen, weil ich das Gefühl hätte für eine Stunde Entspannung auch noch eine Stunde oder mehr Fahrzeit opfern zu müssen. Und die Zeit würde dann anderswo fehlen. Andererseits wären für mich feste Termine, in denen ich ne Viertelstunde oder so etwas für mich mache, auch nicht verkehrt. Gibt es da online oder auf DVD vielleicht auch Videos mit geführten Meditationen, autogenem Training oder was auch immer?
Duftöle sind nicht so meins, muss ich sagen. Natürliche Mittel aber schon, das wäre definitiv einen Versuch wert. Ich mache nachher eh noch einen Stopp bei einer Apotheke und frage dann mal nach. Wie lange dauert es bei dir bei so sanfter Unterstützung zum Beispiel mit Passedan bis du eine Besserung verspürst?Wenn du zusätzlich pflanzliche Mittel zur Unterstützung nehmen willst, dann mach das ruhig. Entspannungstees, Baldrian, Passedan, Passionsblume,... Düftöle würde auch gehen.
Wir bauen mit viel Eigenleistung und vergeben die Aufträge einzeln an die Handwerker. Es ist schon viel geschafft, vielleicht sogar das meiste. Aber es ist auch immer noch verdammt viel zu tun. Heute gehen wir Fliesen und Bäder anschauen. Aber die haben halt auch ne Lieferfrist. Und wir haben noch keinen Fliesenleger. Und keine Innentüren. Und keine Geländer. Aber wenn die Fenster drinnen und abgerechnet sind und wir die Rechnung bei der Förderstelle einreichen können, fällt schon mal eine große Last von uns ab.Wie lang baut ihr noch? Ist irgendwann eine Besserung in Sicht?
Re: Was hilft bei stressbedingten Einschlafproblemen wirklich? Mich interessieren eure Erfahrungen!
Naja andere schaffen es auch (oder spielen ihre Rolle halt einfach). Also gibts da sicher was, was einem in der Situation hilft. Zuerst würde ich mal versuchen akut zu helfen und dann generell am Umgang mit Stress etwas zu verändern.
Ja klar, wenn man dann mit den Gedanken alleine ist, dann fällt es einem stärker auf. Ist z-B. bei einem Tinnitus dasselbe. Macht man da was und ist im normalen Alltag, hört man nichts. Liegt man abends im Bett, alles ist ruhig, hört man das Piepsen. So geht es einem wohl auch mit den Gedanken.
Ja das ist glaube ich ein Trugschluss. Du verlierst die Stunde nicht. Es ist besser die eine Stunde zu "opfern" dafür aber den Rest der 24 Std vom Tag gut und richtig zu funktionieren. Weil die Stunde mehr macht wenig aus wenn du die ganze Zeit durch den Wind bist. Stattdessen wäre es besser ruhig und konzentriert ans einer Sache zu arbeiten. Dann schafft man das auch schneller als jetzt. D.h. du holst dir die "verlorene" Zeit eh wieder locker rein.
Deshalb ist bei solchen Sachen eigentlich immer mein erster Tipp, man sollte sich Zeit für sich nehmen. Wenn es einem generell besser geht, dann läuft alles einfacher.
Wie bei natürlichen Mittel eigentlich immer, braucht es da etwas bis man was bemerkt. Ich würde dem schon zwei Wochen geben. Dann sollte es langsam besser werden. Wird wohl nicht einfach so klick machen und besser ist, wird eine langsame Besserung sein. Das bekommt man selten mit. Hauptsache ist, irgendwann geht es einem wirklich besser.
Ist ja auch keine große Umstellung und kostet keine Zeit. Dann nimmt man eben die Passedan Tropfen 2x am Tag. Auch wenns nicht deines ist, stell dir was ins Schlafzimmer mit lavendel etc. Hat sicher auch einen Grund wieso man da gewisse Duftöle empfiehlt oder Zirbe so gut sein soll. Jede Kleinigkeit kann da eine Verbesserung bringen.
Also dauert es noch länger:)
Wann ist geplant dort einzuziehen?
Würde eher nicht dazu raten das jetzt durchzuziehen und zu hoffen, es wird besser wenn ihr fertig seid. Irgendwas ist immer und wenn ihr fertig seid dann ist es der Haushalt, die Kinder, die eigene finanzielle Lage,... Da kommt immer Stress auf.
Ja klar, wenn man dann mit den Gedanken alleine ist, dann fällt es einem stärker auf. Ist z-B. bei einem Tinnitus dasselbe. Macht man da was und ist im normalen Alltag, hört man nichts. Liegt man abends im Bett, alles ist ruhig, hört man das Piepsen. So geht es einem wohl auch mit den Gedanken.
Ja das ist glaube ich ein Trugschluss. Du verlierst die Stunde nicht. Es ist besser die eine Stunde zu "opfern" dafür aber den Rest der 24 Std vom Tag gut und richtig zu funktionieren. Weil die Stunde mehr macht wenig aus wenn du die ganze Zeit durch den Wind bist. Stattdessen wäre es besser ruhig und konzentriert ans einer Sache zu arbeiten. Dann schafft man das auch schneller als jetzt. D.h. du holst dir die "verlorene" Zeit eh wieder locker rein.
Deshalb ist bei solchen Sachen eigentlich immer mein erster Tipp, man sollte sich Zeit für sich nehmen. Wenn es einem generell besser geht, dann läuft alles einfacher.
Wie bei natürlichen Mittel eigentlich immer, braucht es da etwas bis man was bemerkt. Ich würde dem schon zwei Wochen geben. Dann sollte es langsam besser werden. Wird wohl nicht einfach so klick machen und besser ist, wird eine langsame Besserung sein. Das bekommt man selten mit. Hauptsache ist, irgendwann geht es einem wirklich besser.
Ist ja auch keine große Umstellung und kostet keine Zeit. Dann nimmt man eben die Passedan Tropfen 2x am Tag. Auch wenns nicht deines ist, stell dir was ins Schlafzimmer mit lavendel etc. Hat sicher auch einen Grund wieso man da gewisse Duftöle empfiehlt oder Zirbe so gut sein soll. Jede Kleinigkeit kann da eine Verbesserung bringen.
Also dauert es noch länger:)
Wann ist geplant dort einzuziehen?
Würde eher nicht dazu raten das jetzt durchzuziehen und zu hoffen, es wird besser wenn ihr fertig seid. Irgendwas ist immer und wenn ihr fertig seid dann ist es der Haushalt, die Kinder, die eigene finanzielle Lage,... Da kommt immer Stress auf.
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klarabella
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Re: Was hilft bei stressbedingten Einschlafproblemen wirklich? Mich interessieren eure Erfahrungen!
Natürlich schaffen es andere auch, aber ich glaube, der Punkt mit dem "seine Rolle spielen" wird es wahrscheinlich sogar noch besser treffen. Kaum jemand läuft rum und erzählt jedem, der es hören will oder nicht, wie fertig und belastet man ist und dass man nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht. Wenn jemand fragt, wie es einem geht, will derjenige meistens ja auch keine aufrichtige Antwort hören, sondern dass schon alles passt. Oder wenigstens, dass es schon werden wird. Also ist man mit dem, was einen beschäftigt, viel zu oft alleine. Und natürlich kreisen die Gedanken dann wie durch so ein Labyrinth, durch das man eine Kugel durchschleusten muss. Nur, dass man die Kugel nur viel zu selten versenken und das Gedankenkreisen ein für alle Mal beenden kann
Grundsätzlich muss ich dir zustimmen, du hast recht. Aber wo fängt man an? Was streicht man für diese Stunde als erstes aus seiner übervollen ToDo Liste?Deshalb ist bei solchen Sachen eigentlich immer mein erster Tipp, man sollte sich Zeit für sich nehmen. Wenn es einem generell besser geht, dann läuft alles einfacher.
Von der Passionsblume habe ich diesmal ziemlich schnell eine erste Verbesserung bemerkt, bis es dann ganz deutlich spürbar war, hat es, wie du es gemeint hattest, etwas länger gedauert. Zusammen mit einem immer gleichen Abendritual klappt es inzwischen aber deutlich besser mit dem Einschlafen. Nicht vollkommen problemlos, aber akzeptabel.Wie bei natürlichen Mittel eigentlich immer, braucht es da etwas bis man was bemerkt. Ich würde dem schon zwei Wochen geben.
Sobald wie möglich wäre gut, aber das wird nichts. Würde mal sagen im späten Winter oder im Frühling ist realistisch. Seitdem wir uns von Weihnachten im sanierten Haus verabschiedet haben, geht es mir auch wieder besser. Habe den Haushalt in unserer jetzigen Wohnung mal wieder auf Vordermann gebracht, damit wir hier wenigstens einen gemütlichen Winter verbringen können. Da hatte ich nämlich schon ewig fast alles liegen gelassen, weil ich dachte ein Großputz zahlt sich eh nicht mehr als. War jetzt also nicht weniger Stress, sondern nur anderer. Aber in mir drinnen fühlt es sich deutlich aufgeräumter an.Wann ist geplant dort einzuziehen?
Würde eher nicht dazu raten das jetzt durchzuziehen und zu hoffen, es wird besser wenn ihr fertig seid. Irgendwas ist immer und wenn ihr fertig seid dann ist es der Haushalt, die Kinder, die eigene finanzielle Lage,... Da kommt immer Stress auf.
Re: Was hilft bei stressbedingten Einschlafproblemen wirklich? Mich interessieren eure Erfahrungen!
Ich würde es auch nicht jedem erzählen, das ist klar. Aber zumindest Freunden und Verwandten kann man ja die Wahrheit sagen.klarabella hat geschrieben: ↑28.10.2026, 21:32 Natürlich schaffen es andere auch, aber ich glaube, der Punkt mit dem "seine Rolle spielen" wird es wahrscheinlich sogar noch besser treffen. Kaum jemand läuft rum und erzählt jedem, der es hören will oder nicht, wie fertig und belastet man ist und dass man nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht. Wenn jemand fragt, wie es einem geht, will derjenige meistens ja auch keine aufrichtige Antwort hören, sondern dass schon alles passt. Oder wenigstens, dass es schon werden wird. Also ist man mit dem, was einen beschäftigt, viel zu oft alleine. Und natürlich kreisen die Gedanken dann wie durch so ein Labyrinth, durch das man eine Kugel durchschleusten muss. Nur, dass man die Kugel nur viel zu selten versenken und das Gedankenkreisen ein für alle Mal beenden kann
Da sind wir aber schon einen Schritt zu spät dran, es geht darum eben schon dafür mal zu sagen, es geht nicht mehr. Beispielsweise bei der Arbeit: wenn man da schon viel zu arbeiten hat, dann muss man auch mal sagen, Nein, das bekomm ich jetzt nicht auch noch hin. Dadurch kommts ja erst zu dem Stress. Und vielleicht muss man auch mal Freunden absagen und kann ihnen nicht helfen. Einfach weil man die Zeit für sich selbst braucht.
Naja alleine ist man, weil man es sich ausgesucht hat. Du hättest die Frage hier sicherlich auch der ein oder anderen Freundin stellen können. Bin mir sicher die Tipps hätten sich nicht großartig unterschieden. Vielleicht wären sie sogar noch viel besser gewesen weil die Menschen dich auch wirklich kennen. Klar ist man im Bett dann alleine mit seinen Gedanken aber die ganze Situation muss man nicht alleine durchlaufen.
Du hast deine To-Do-Liste ja viel schneller abgehackt wenn du die restliche Zeit besser funktionierst. Wenn deine Gedanken irgendwo sind, dann kannst du mir nicht sagen, du bekommst alles auf deiner To-Do-Liste so schnell hin wie es gehen würde, wenn du voll bei der Sache bist. Ich bringe wieder das Beispiel mit der Arbeit: Wenn da die Gedanken abdriften dann verliert man sich in den Gedanken und die Arbeit dauert viel länger. Das ist dann über den ganzen Tag gesehen die Zeit, die man eben für den Ausgleich benötigt. Bin ich ausgeglichen, entspannt,... dann bin ich auch bei der Arbit viel fokussierter und kann die Arbeit schneller erledigen.Grundsätzlich muss ich dir zustimmen, du hast recht. Aber wo fängt man an? Was streicht man für diese Stunde als erstes aus seiner übervollen ToDo Liste?
Man muss ja auch nicht mit einer Stunde anfangen. Dann eben mal 10 Minuten Atemübungen oder sonstige Übungen zwischendurch.
mach das weiter, auch wenn es dir schon wieder etwas besser geht. Nicht gleich wieder mit allen aufhören, nur weil es einem wieder etwas besser geht. Sonst ist due Gefahr groß, dass man schnell wieder an dem Punkt ist, wo man vor kurzer Zeit war.Von der Passionsblume habe ich diesmal ziemlich schnell eine erste Verbesserung bemerkt, bis es dann ganz deutlich spürbar war, hat es, wie du es gemeint hattest, etwas länger gedauert. Zusammen mit einem immer gleichen Abendritual klappt es inzwischen aber deutlich besser mit dem Einschlafen. Nicht vollkommen problemlos, aber akzeptabel.
Ich würde auch empfehlen, wenn es einem etwas gebracht hat, dann einiges davon in den normalen Alltag zu integrieren. Vielleicht nicht mit einer solchen Intensität aber halt doch hin und wieder. Beruhigungstee in der Fruh kann man ja beibehalten, Atemübungen dann eben nicht mehr täglich sondern nur jeden zweiten Tag, Yoga nur am Wochenende,....
Aber alles wieder sein lassen und dann trotzdem zu glauben, es bleibt besser, ist halt sehr gewagt. Da wird es schon eine dauerhafte Umstellung benötigen.
Umso mehr würde ich daran arbeiten, dass es dir bald besser geht und das nicht auf die lange Bank schieben. Bis in den Frühling ist es halt schon noch eine Zeit, wer sagt denn, dass es nicht noch schlimmer wird wenn man da nichts tut. Ich finde da helfen halt schon viele kleine Schritte. Das muss nicht die eine, alles verändernde Maßnahme sein. Auch um mal der normalen Routine wieder etwas zu entfliehen und bewusster alles zu erleben. Eben nicht so auf Autopilot alles wie sonst machen.Sobald wie möglich wäre gut, aber das wird nichts. Würde mal sagen im späten Winter oder im Frühling ist realistisch. Seitdem wir uns von Weihnachten im sanierten Haus verabschiedet haben, geht es mir auch wieder besser. Habe den Haushalt in unserer jetzigen Wohnung mal wieder auf Vordermann gebracht, damit wir hier wenigstens einen gemütlichen Winter verbringen können. Da hatte ich nämlich schon ewig fast alles liegen gelassen, weil ich dachte ein Großputz zahlt sich eh nicht mehr als. War jetzt also nicht weniger Stress, sondern nur anderer. Aber in mir drinnen fühlt es sich deutlich aufgeräumter an.
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Re: Was hilft bei stressbedingten Einschlafproblemen wirklich? Mich interessieren eure Erfahrungen!
Ich mache jetzt auch kein Geheimnis draus wie es mir geht, es ist nur so, dass ich damit jetzt nicht unbedingt von mir aus wen belasten will, weil ich das Gefühl habe, dass das auch nichts ändert. Durchhalten muss ich so oder so. Natürlich schaue ich, dass ich mir nicht noch zusätzlich extra viel aufhalse und dafür hat auch jeder Verständnis. Aber ich kann halt keine Pause-Taste für das ganze Leben drücken, weil sich sonst langfristig überhaupt nichts ändert.Ich würde es auch nicht jedem erzählen, das ist klar. Aber zumindest Freunden und Verwandten kann man ja die Wahrheit sagen.
Da sind wir aber schon einen Schritt zu spät dran, es geht darum eben schon dafür mal zu sagen, es geht nicht mehr. Beispielsweise bei der Arbeit: wenn man da schon viel zu arbeiten hat, dann muss man auch mal sagen, Nein, das bekomm ich jetzt nicht auch noch hin. Dadurch kommts ja erst zu dem Stress. Und vielleicht muss man auch mal Freunden absagen und kann ihnen nicht helfen. Einfach weil man die Zeit für sich selbst braucht.
Wahrscheinlich ist das so. Aber wenn man mal außerhalb seines gewohnten Umfelds nach Tipps schaut, stehen die Chancen, denke ich, größer, dass man noch eine Anregung bekommt, die man noch nicht kennt.Du hättest die Frage hier sicherlich auch der ein oder anderen Freundin stellen können. Bin mir sicher die Tipps hätten sich nicht großartig unterschieden. Vielleicht wären sie sogar noch viel besser gewesen weil die Menschen dich auch wirklich kennen.
Mit 10 Minuten anzufangen ist ne gute Idee. Das klingt für mich viel machbarer, als gleich mal eine Stunde. Aber ob die paar Minuten dann wirklich so einen großen Unterschied machen? Wie sind da deine Erfahrungen?Bin ich ausgeglichen, entspannt,... dann bin ich auch bei der Arbit viel fokussierter und kann die Arbeit schneller erledigen.
Man muss ja auch nicht mit einer Stunde anfangen. Dann eben mal 10 Minuten Atemübungen oder sonstige Übungen zwischendurch.
Natürlich bleibe ich weiter dran und höre nicht gleich wieder auf. Mit kleinen Ansätzen kann man zwar, denke ich, auch viel bewirken, aber das zielt ja alles eher auf lange Sicht ab und nicht auf das Jetzt und Gleich. Deshalb sollte man auch dranbleiben, wenn man eine positive Wirkung verspürt.mach das weiter, auch wenn es dir schon wieder etwas besser geht. Nicht gleich wieder mit allen aufhören, nur weil es einem wieder etwas besser geht. Sonst ist due Gefahr groß, dass man schnell wieder an dem Punkt ist, wo man vor kurzer Zeit war.
Ich würde auch empfehlen, wenn es einem etwas gebracht hat, dann einiges davon in den normalen Alltag zu integrieren. Vielleicht nicht mit einer solchen Intensität aber halt doch hin und wieder. Beruhigungstee in der Fruh kann man ja beibehalten, Atemübungen dann eben nicht mehr täglich sondern nur jeden zweiten Tag, Yoga nur am Wochenende,....
Aber alles wieder sein lassen und dann trotzdem zu glauben, es bleibt besser, ist halt sehr gewagt. Da wird es schon eine dauerhafte Umstellung benötigen.
Das denke ich auch, dass viele kleine Schritte auch schon einen guten Teil des Weges ausmachen können!Ich finde da helfen halt schon viele kleine Schritte. Das muss nicht die eine, alles verändernde Maßnahme sein.
Re: Was hilft bei stressbedingten Einschlafproblemen wirklich? Mich interessieren eure Erfahrungen!
Naja zwischen belasten und jemanden um Hilfe/Tipps fragen ist ja ein Unterschied. Also finde schon, da kann man auch mal im direkten Umfeld fragen. Da wird es ja durchaus auch Erfahrungen geben. Sicher kann ich mir vorstellen, anonym im Internet fragen, fällt einem bei einigen Themen leichter. Aber das ist ja jetzt kein unangenehmes Thema, das betrifft ja viele Menschen. Die meisten geben es wohl nicht zu.klarabella hat geschrieben: ↑29.10.2026, 22:44 Ich mache jetzt auch kein Geheimnis draus wie es mir geht, es ist nur so, dass ich damit jetzt nicht unbedingt von mir aus wen belasten will, weil ich das Gefühl habe, dass das auch nichts ändert. Durchhalten muss ich so oder so. Natürlich schaue ich, dass ich mir nicht noch zusätzlich extra viel aufhalse und dafür hat auch jeder Verständnis. Aber ich kann halt keine Pause-Taste für das ganze Leben drücken, weil sich sonst langfristig überhaupt nichts ändert.
Ja das ist schon klar. Vielleicht ist es auch eine Möglichkeit sich mit dem haus etwas den Druck zu nehmen und gleich zu sagen, es dauert etwas länger.
Glaub ich gebe jetzt aber auch nur die allseits bekannten Tipps. Ich hab da auch kein Wundermittel. Das wird man nicht über Nacht wieder aus der Welt schaffen können. Weiß schon, das will man wohl weniger hören aber das wird etwas länger dauern und man muss halt auch etwas dazu beitragen.Wahrscheinlich ist das so. Aber wenn man mal außerhalb seines gewohnten Umfelds nach Tipps schaut, stehen die Chancen, denke ich, größer, dass man noch eine Anregung bekommt, die man noch nicht kennt.
Ja machen sie, ich bin sehr dafür, dass man sich die Zeit nimmt. Dann sind es am Anfang halt nur 10 Minuten, das kann man ja steigern mit der Zeit. In der Situation wird man einen Ausgleich brauchen, irgendwas, was einem entspannt, wo man abschalten kann,... Wenn du merkst, es hilft dir, willst du eh sicher mehr machen.Mit 10 Minuten anzufangen ist ne gute Idee. Das klingt für mich viel machbarer, als gleich mal eine Stunde. Aber ob die paar Minuten dann wirklich so einen großen Unterschied machen? Wie sind da deine Erfahrungen?
Ich würde sagen mal schnelle akute Hilfe aber dann sollte das Ziel längerfristig sein. Und wenn ihr dann halt mal fertig sein solltet mit dem Haus, dann auch an dem Punkt arbeiten. Weil irgendwo kommt dann der Stress irgendwo anders her. Wichtig ist, dass man sich davon nicht wieder fertigmachen lässt.Natürlich bleibe ich weiter dran und höre nicht gleich wieder auf. Mit kleinen Ansätzen kann man zwar, denke ich, auch viel bewirken, aber das zielt ja alles eher auf lange Sicht ab und nicht auf das Jetzt und Gleich. Deshalb sollte man auch dranbleiben, wenn man eine positive Wirkung verspürt.
Vor allem, der Weg kann einem ja auch Spaß machen. Ich würde das nicht so negativ sehen. "Jetzt muss ich schon wieder Atemübungen machen" oder "Schon wieder eine Stunde laufen bei dem kalten Wetter",... Da findet man sicher was, was einem auch Spaß macht und was man machen will. Da gehts in erster Linie ja um die Zeit für sich selbst, wo man mal wirklich abschalten kann und alles vergessen kann.Das denke ich auch, dass viele kleine Schritte auch schon einen guten Teil des Weges ausmachen können!
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Re: Was hilft bei stressbedingten Einschlafproblemen wirklich? Mich interessieren eure Erfahrungen!
Das stimmt, wenn man merkt, dass einen etwas hilft, will man das weiter Ausbauen. So gesehen bringt es bestimmt was mal klein anzufangen, sich darauf einzulassen und es dann gegebenenfalls auszubauen!
Dass man grundsätzlich lernen muss sich auch vom Stress nicht den Schlaf rauben zu lassen, sehe ich auch so. Aber ich muss sagen, blutjung bin ich auch nicht mehr und es gibt definitiv unterschiedlich belastende Phasen. Deshalb bin ich auch zuversichtlich, dass es jetzt wichtig ist für mich durchzuhalten und dass es hinterher auch wieder einige Zeit leichter werden wird. Aber ja, zu lernen auf sich selbst zu hören ist ne wichtige Lektion, an der es sich dran zu bleiben lohnt. Danke!
Dass man grundsätzlich lernen muss sich auch vom Stress nicht den Schlaf rauben zu lassen, sehe ich auch so. Aber ich muss sagen, blutjung bin ich auch nicht mehr und es gibt definitiv unterschiedlich belastende Phasen. Deshalb bin ich auch zuversichtlich, dass es jetzt wichtig ist für mich durchzuhalten und dass es hinterher auch wieder einige Zeit leichter werden wird. Aber ja, zu lernen auf sich selbst zu hören ist ne wichtige Lektion, an der es sich dran zu bleiben lohnt. Danke!
