New York - US-Popstar Michael Jackson ist mit dem Antrag an Gericht gescheitert, den Ankläger Tom Sneddon von seinem Verfahren zu entfernen. Sneddon klagt wegen Kindesmissbrauch.
Jacksons Anwälte hatten dem kalifornischen Staatsanwalt vorgeworfen, er würde aus "persönlicher Feindseligkeit" handeln und sei von "blindem Eifer" gepackt.
Richter Rodney Melville vom Superior Court in Santa Maria wies das Gesuch zurück und erklärte, "ich glaube, er (Sneddon) ist bisher nicht übereifrig gewesen und hat das Verfahren nicht gefährdet". Sollte er während des Prozesses selbst ein Problem in Sneddons Verhalten sehen, werde er sich der Sache persönlich annehmen, versprach der Richter.
Erzfeind
Sneddon will den "King of Pop" wegen Kindesmissbrauchs für Jahre hinter Gitter bringen. Im August war Jackson persönlich zu einer Anhörung seines "Erzfeindes" Sneddon vor dem zuständigen Gericht in Santa Maria erschienen. Zu dem "Showdown" brachte der Sänger seine Eltern und Geschwister mit.
Jackson hatte zuvor mehrfach erklärt, er sehe sich als Opfer einer von Sneddon angezettelten Verschwörung. Der Strafverfolger hatte vor mehr als zehn Jahren in einem anderen Fall vergeblich versucht, Jackson wegen angeblichen sexuellen Missbrauchs eines Minderjährigen ins Gefängnis zu bringen.
ich kann mir einfach vorstellen, dass er Angst hab vor dem "erwachsen werden" darum auch seine Ranch mit Vergnügungspark....und vielleicht sieht er ja gar nicht, dass es falsch ist mit Kinder zu kuscheln..