Gesucht: "König des Urwalds"

Wie es der Name schon sagt.
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rammstein
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Beitrag von rammstein »

nudlä hat geschrieben:(das was heute mit den aalen passieren soll, wär mir wohl wurscht, ich finde nur so krabbelviecher ziemlich eklig)
also dann hättest du ja wohl auch aufgegeben, wenn du es hättest machen müssen.
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nudlä
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Beitrag von nudlä »

das denke ich mir, ja. ist aber schwierig zu beurteilen so von aussen. ich denke, wenn man wirklich hunger hat, macht man noch viel. ausserdem haben die einen gruppendruck. also wer was nicht macht, bringt kein essen. ist für die gruppenstimmung nicht grad förderlich.
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rammstein
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Beitrag von rammstein »

das sicher, aber bei der spinne? ich weiss nicht recht. hätte wohl auch meine probleme damit gehabt. ich mache ja auch viel mit. aber bei den gugarachas hätte ich wohl auch gekniffen. ich finde die ganze sache schon peinlich genug und dann noch solch niveaulose "mutproben"
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nudlä
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Beitrag von nudlä »

bei der spinne? von der weiss ich nichts. ich habe nur die kakerlaken gesehen. und wie der andere knallkopp die schlangen transportieren musste (das wär mir auch egal gewesen. vor denen hab ich keine angst)

aber du sagst es genau: peinlich und niveaulos. scheinbar brauchts das aber heute im tv... naja, ich werde mir weitere folgen dieser dösel-serie höchstens noch antun, wenn ich nicht einschlafen kann. ansonsten... das hab ich gesehen. brauch ich nicht mehr.
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Beitrag von nudlä »

also, da fehlen mir die worte... hab ja geahnt, dass das ganze nicht so sauber ist. aber grad so??

Lügen-TV

Disneyland statt Dschungelcamp

"Real" und "echt" soll es RTL zufolge in der Dschungel-Camp-Serie "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" zugehen. Der australische Dschungel, in dem deutsche TV-Promis angeblich um ihr Überleben kämpfen, sei "der gefährlichste der Welt".
So schöne Fernsehbilder hat Deutschland noch nie gesehen. Ein Haufen kleiner Tiere, echte Stars und das alles saugefährlich. RTL drückt das so aus: "Zwei Wochen im gefährlichsten Dschungel der Welt." Giftige Spinnen, tropische Hitze und wilde Tiere.

Echte Schlangen
Einer der Stars heißt zum Beispiel Werner Böhm, besser bekannt als Gottlieb Wendehals. Genau, der mit der "Polonaise Blankenaise". Jetzt muss sich die Republik um ihn richtig Sorgen manchen. Denn RTL sagt: "Die Prominenten leben im realen und echten australischen Dschungel, und dieser ist der gefährlichste der Welt."

Echt australisch geht es also zu im Camp, und wie gesagt: saugefährlich. Angeblich mit echten Schlangen, echten Federn, und - mitten im Dschungel, na ja kleine Panne - echter Teichfolie.

Der gefährlichste Dschungel der Welt
Henrike Wilke vom Botanischen Garten in Berlin weiß, wie das geht: "Man muss eben die Folie so kaschieren, dass man sie nicht sieht. Entweder muss man das mit Pflanzen beleben, mit Pflanzen kaschieren. Man könnte auch mit Lavasteinen einen Wasserlauf bauen. Das ist schnell hingeklotzt -ohne Sinn und Verstand und ohne System."

Aber egal - Millionen von Zuschauern können doch irgendwie nicht irren. Und darum machen auch wir uns auf in den gefährlichsten Dschungel der Welt. Die Straße dahin ist zugegebenermaßen eigentlich ganz gut befestigt. Wir aber schon voll im Tropenfieber, es fehlen nur noch ein paar Meter bis zum Camp, als plötzlich ein Wachmann ins Bild tritt.

"Das ist Privatbesitz" "Nehmen Sie die Kamera weg", sagt der Wachmann zu uns. Noch nicht mal gucken dürfen wir. "Das ist Privatbesitz", sagt er. Eine Riesenenttäuschung. Wir stehen vor dem gefährlichsten Dschungel der Welt und dürfen nicht rein. Statt dessen macht der Mann im Tarnanzug Bilder von uns - es ist absurd.

Enttäuscht fahren wir ins Nachbardorf. Jetzt gibt es immerhin einen kleinen Trost. Hier treffen wir jemanden, der ihn kennt, den gefährlichsten Dschungel der Welt. Paul Waters von der Handelskammer Murwillumbah kennt sich aus: "Das war eine einfache Farm. Sie haben ein riesiges Camp gebaut mit Elektrizität, Hubschrauberlandeplätzen. Im Camp haben sie gewaltige Baumhäuser, wo die Kameracrews arbeiten. Unglaublich viel Technik."

Wir treffen einen Einheimischen, der genau da gearbeitet hat.

Craig Cutting erklärt uns: "Es gibt da einen riesigen alten Baum. Seine Wurzeln gingen nur über den Rand einer Klippe. Sie wollten da ein Kameraversteck haben. Wir mussten die Wurzeln künstlich verlängern, um es echt aussehen zu lassen. Wir haben das mit Fiberglas verlängert. Man kann keinen Unterschied erkennen zwischen dem echten Baum und den künstlichen Wurzeln, die wir dazu gebaut haben."

Fernseh-Phantasialand
Gute Arbeit Craig! Was auf den Fernsehbildern echter Dschungel ist, und wo die Fieberglasattrappen sind, die unser Australier hier verlegt hat, ist nicht mehr zu unterscheiden. Craig Cutting ergänzt: "Wir haben auch ein künstliches Schwimmloch angelegt, so eine Art Teich. Und daneben haben wir Blockhütten und Unterstände aus den Zweigen von Sträuchern gebaut, um die Kameras zu verstecken."

Und so entsteht dann ein Fernseh-Phantasialand im Dschungel. Die einzige Gefahr hier wäre: Eine der vielen Kameras käme versehentlich ins Bild. Craig Cuttering berichtet von weiterer Technik: "Wir haben Hebebühnen gebaut, damit sie eine Nebelmaschine durch den Busch kriegen. Morgens wollten sie Nebel im Camp haben, damit es authentisch aussieht."


Unangenehm für Tiere
Also gibt es Hebebühnen und Nebelmaschinen im RTL-Dschungelcamp. Aber Moment mal: Wie war das im RTL-Werbetext? Der Sender formulierte: "Die Prominenten leben im realen und echten australischen Dschungel und dieser ist der gefährlichste der Welt."

Das, müssen wir jetzt mal offen sagen, ist natürlich Quatsch! Unbestritten aber ist, dass das Dschungelcamp für viele Tiere mehr als unangenehm ist. Mal im Ernst: Wer möchte schon mit Gottlieb Wendehals schleimbaden?

Alles Warmduscher
Das fragt sich auch der Fachmann wie Jürgen Lange, der Direktor des Zoologischen Gartens in Berlin: "Wenn ich so was sehe als Biologe, dann sage ich, oh Gott, was sind das für bekloppte Leute, die so ein Ekelgefühl hochziehen. Als Unterhaltung empfinde ich es auch nicht, weil es keine Action ist. Wenn ich ein Überlebenstraining habe, dann erwarte ich, dass man nicht durch ein Aquarium kriecht mit wenig Wasser oder klebrigen Dingen und Käferlarven, sondern dann erwarte ich, dass man erfährt, wie man aus den Käferlarven ein vernünftiges Menü herstellt."

Im Camp sind also alles Warmduscher. Im australischen Nachbardorf vom Lügen-Camp würde man das so natürlich nie sagen. Ganz im Gegenteil. Die Einwohner lieben es, weil, sie leben davon.

Die Deutschen haben Spaß
Das bestätigt Paul Waters von der Handelskammer Murwillumbah: "Als die Fernsehleute im letzten Jahr hier waren, boomte unsere lokale Wirtschaft. Sie geben Millionen hier bei uns aus für Unterkunft, Essen, Ausrüstung. Sie versuchen, alles was sie brauchen, hier bei uns in der Umgebung zu kaufen."

Gleich neben dem gefährlichsten Dschungel der Welt erkennen wir: Auch der größte Quatsch hat irgendwie noch sein Gutes. Die Deutschen haben Spaß, und die Australier haben Arbeit.
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Beitrag von rhiannon »

beim zappen mal auf diese dschungelsendung gekommen - das die wirklich versuchen diesen wald als echt zu verkaufen? *STAUN*

naja. schauen kann man das ganze ja eh nicht. hab 5 min. gesehen und es hat gereicht
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