glauben?!
rhiannon hat das in meinen augen gut zusammengefasst. ich bin genau deiner meinung. ich sage inzwischen drum eigentlich auch immer, dass ich an den schöpfer glaube. das ist neutral. ob man den schöpfer nun gott, allah, buddha oder wie auch immer nennt, spielt in meinen augen keine rolle.
*underdähuubä*
Vincenzo...ich persönlich sehe das weniger als "Zusammenschustern" des Glaubens, sondern mir liegt eher daran, selber über solche Fragen philosophieren. Deshalb ist für mich die Bibel auch keine strikte "Anleitung", an die man sich halten muss, sondern eine Quelle, die anregt, sich Gedanken über Glaubensfragen zu machen. Oder einfach und allgemeiner über die Art und Weise, wie Menschen einen Halt und gewisse "Sicherheiten" fürs Leben suchen und finden.
Nur, ich habe in meiner Familie, von der einige Anhänger von Lefebre geworden sind bzw. einem ziemlich konservativen Teil der katholischen Kirche angehören, schon genug Diskussionen geführt, um zu erfahren, dass man mit manchen Leuten über solche Glaubensfragen nicht diskutieren kann.
Zum Glück bin ich nicht voll darin aufgewachsen, sondern ihre "Bekehrung" erfolgte erst zu einer Zeit, als ich schon älter als 16 war. Was nicht heisst, dass ich nicht trotzdem erheblich unter Druck gesetzt wurde und auch heute noch öfters ermahnt werde, ich solle doch endlich zur Vernunft kommen und diesen Glauben annehmen. Wozu ich jedoch absolut nicht bereit bin, da ich diese Glaubensrichtung als stark beengend und auch psychisch belastend finde. Vor allem wenn ich sehe, wie die Leute da dies und jenes machen müssen, so und so viele Gebete täglich, strikte Regeln befolgen müssen (die Kinder dürfen beispielsweise keine Harry Potter und ähnliche Bücher und Filme lesen bzw. sehen) und dann noch die Pflicht haben, auch andere zu dieser Glaubensrichtung zu bekehren.
Ich denke, genau das hat dazu geführt, dass ich heute speziell der katholischen Kirche ziemlich skeptisch gegenüberstehe und eine kritische Haltung zu all diesen "Heilslehren" habe.
Nur, ich habe in meiner Familie, von der einige Anhänger von Lefebre geworden sind bzw. einem ziemlich konservativen Teil der katholischen Kirche angehören, schon genug Diskussionen geführt, um zu erfahren, dass man mit manchen Leuten über solche Glaubensfragen nicht diskutieren kann.
Zum Glück bin ich nicht voll darin aufgewachsen, sondern ihre "Bekehrung" erfolgte erst zu einer Zeit, als ich schon älter als 16 war. Was nicht heisst, dass ich nicht trotzdem erheblich unter Druck gesetzt wurde und auch heute noch öfters ermahnt werde, ich solle doch endlich zur Vernunft kommen und diesen Glauben annehmen. Wozu ich jedoch absolut nicht bereit bin, da ich diese Glaubensrichtung als stark beengend und auch psychisch belastend finde. Vor allem wenn ich sehe, wie die Leute da dies und jenes machen müssen, so und so viele Gebete täglich, strikte Regeln befolgen müssen (die Kinder dürfen beispielsweise keine Harry Potter und ähnliche Bücher und Filme lesen bzw. sehen) und dann noch die Pflicht haben, auch andere zu dieser Glaubensrichtung zu bekehren.
Ich denke, genau das hat dazu geführt, dass ich heute speziell der katholischen Kirche ziemlich skeptisch gegenüberstehe und eine kritische Haltung zu all diesen "Heilslehren" habe.
ich habe diese stellen nicht nachgeschlagen - habe auch gerade keinen koran zur hand. aber ich weiss das der islam sehr offen ist und andere religionen akzeptiert. man sieht das auch an seiner geschichte! das islamische reich war unserem europäischen weit voraus in sachen fortschritt, toleranz usw. es war ein reiches land wo es den menschen gut ging. es gab hochmoderne spitäler und die wissenschaftler der ganzen welt reisten zb. nach isfahan. als dann der fanatismus oberhand gewann gings bergab. nirgendwo im steht man sollte andersgläubige umbringen, genauso wie nirgendwo steht frauen sollten kopftücher tragen - das weiss ich aus sicherer quelle, denn meine mutter ist lic.phil.II (orientalistin)Angelina hat geschrieben:Rhiannon, hast du die Koran-Stellen mal nachgeschlagen, die Vincenzo dir zitiert hat? Laut Mohammed sind die Suren Eingebungen von Allah. Und wenn es nur einen Gott gibt, dann kann's doch nur der Teufel gewesen sein, wenn es nicht Gott war.
und den teufel gibts wie gesagt nicht.
es war wohl naiv von mir zu denken dass es solche einstellungen in unserer "aufgeklärten" gesellschaft nicht mehr gibt. ich kann mir nicht vorstellen dass das im sinne jesus ist. und es würde heissen das der grösste teil der erdbevölkerung nicht ins paradies kommtvincenzo hat geschrieben:ich kann nur wieder die Bibel zitieren. Es gibt nur einen Gott. Gnade erhält jeder Mensch der an ihn und an den Kreuzestod von Jesus Christus glaubt.
ich war mal an einem konzert von jugendlichen, die hatten ein musical aus einer bibelgeschichte gemacht. eigentlich eine gute idee. was mir total gegen den strich ging war, dass die jugendlichen in ihren liedern sangen das es nur einen gott gibt und alle ungläubigen sünder seien. das man jugendlichen solche sachen beibringt finde ich ehrlichgesagt ziemlich schlimm. wie soll denn unsere multikulturelle gesellschaft friedlich funktionieren?
und zur heilsarmee - sie machen ja sicher sehr viel gutes - aber ihr image ist nicht ganz unserer zeit entsprechend. darum werden sie wohl oft von den leuten nur belächelt anstatt das sie spenden.
@nudlä: ich finds gut dass du so ein buch hast - vielleicht kannst du uns ja mal weiterhelfen damit ;o) meine schwester studiert als nebenfach religionswissenschaften - finde ich auch interessant - leider hat sie erst angefangen.
Rhiannon: Ich habe nichts gegen eine multikulturelle Gesellschaft (höchstens gegen radikale Bombenleger und "Holzhammermissionare" jeglicher Couleur), aber deswegen muss ich nicht versuchen, jede Einstellung richtig zu finden. Und wer ins Paradies kommt, entscheide (Gott sei Dank) nicht ich und (Gott sei Dank) auch nicht die Anhänger des Islam oder irgendein anderer Mensch. Das dritte, was ich noch sagen wollte: Es gibt und gab immer erhebliche Unterschiede zwischen Text (Bibel bzw. Koran) und der gerade modernen/aktuellen Praxis der jeweiligen Gesellschaft. Die "Trends" vergehen, während die Texte immerhin seit Jahrhunderten/Jahrtausenden gleich geblieben sind, also sollte man sich für das Verständnis der Religion meiner Meinung nach lieber an diese Texte halten als an "Modeerscheinungen" früherer Jahrhunderte oder auch unserer heutigen Zeit.
Koran hat nicht jeder, gibt's aber auch im Internet ....
http://www.theology.de/koran.htm
Koran hat nicht jeder, gibt's aber auch im Internet ....
http://www.theology.de/koran.htm
Rhia, woher hast du die Annahme, dass der Islam tolerant gegenüber anderen Religionen ist? Lies mal die angegebenen Koranstellen. Gebe dir noch eine Internetadresse (http://www.al-islam.com/ger/).
die stellen im koran habe ich gelesen - aber in keinem der stellen stand man sollte ungläubige einfach so töten, aber nur wenn diese einem selbst angreifen.vincenzo hat geschrieben:Rhia, woher hast du die Annahme, dass der Islam tolerant gegenüber anderen Religionen ist? Lies mal die angegebenen Koranstellen.
quelle ist der link von angelina.Gleichheit aller Menschen
Der Islam lehrt, daß es keine Überlegenheit einer Rasse einer anderen gegenüber gibt, und er weist ganz energisch jeglichen Anflug von rassischen Vorurteilen zurück, denn das einzige Unterscheidungsmerkmal zwischen den Menschen sind deren individuelle moralische Qualitäten.
Zum Verhältnis der Muslime zu den Nichtmuslimen lehrt der Islam, dass es auf Toleranz und Achtung der Menschenwürde des anderen beruhen muß. Im Qur'an heißt es:
"Es soll kein Zwang sein im Glauben. Gewiß, Recht ist nunmehrdeutlich unterscheidbar von Unrecht; Wer also sich von den Frevlern nichtleiten läßt, und an Allah glaubt, der hat sicherlich eine starke Handhabe ergriffen, die kein Brechen kennt; und Allah ist allhörend, allwissend." (2:256)
wurde fürher auch wirklich so gelebt. meine mutter lebte jahrelang im iran (vor chomeinis regim).
es gibt auch stellen in der bibel die man falsch deuten kann.
@angelina: gegen religiösen fanatismus habe ich natürlcih auch was! egal in welcher religion - sie kommen leider überall vor.
Rhia, da müssen wir verschiedene Koranausgaben haben, ich werde mich bemühen diese Stellen irgendwie ins Forum zu kopieren. Ich rede nicht von ungläubigen oder liberalen Moslems, sondern von denen die den Koran wörtlich nehmen wie z.B. Bin Laden. Dieser Mensch ist ein gläubiger Moslem.
Irgendwann möchte ich gerne über den nie zustande kommenden Frieden
zwischen dem Islam und Israel reden, aber nicht mehr in diesem Jahr.
Wünsche allen en guete Rutsch
Irgendwann möchte ich gerne über den nie zustande kommenden Frieden
zwischen dem Islam und Israel reden, aber nicht mehr in diesem Jahr.
Wünsche allen en guete Rutsch


