Die Schweizer Grossbanken nehmen ihre Kunden an die kurze Leine: Das Überziehen eines Kontos mit der Maestro-Karte soll nicht mehr grundsätzlich möglich sein.
Ab 23. August können
Credit-Suisse-Kunden mit der Maestro-Karte (früher EC-Karte) in der Regel nur noch dann Geld beziehen oder einkaufen, wenn der entsprechende Betrag auch auf dem Konto liegt.
«Die Maestro-Karte ist keine Kreditkarte, wurde aber oft als solche gebraucht», erklärt CS-Sprecher Georg Söntgerath die neue Massnahme. Vor allem jeweils in der zweiten Monatshälfte – vor dem Saläreingang – hätten Kunden ihr Konto mit der Maestro-Karte überzogen. Dies war beim bargeldlosen Einkauf sowie an Geldautomaten fremder Banken im In- und Ausland möglich, weil nur die Einhaltung der Kartenlimiten überprüft wurde. Neu wird jede Transaktion auch anhand des Kontostandes autorisiert. «So ersparen wir uns aufwändige Mahnungen und Betreibungen», sagt Söntgerath.
Der Dachverband Schuldenberatung begrüsst die neue Regelung: Sie sei ein Beitrag zur Bekämpfung der Verschuldung bei Jugendlichen.
Auch die anderen Banken finden Gefallen am neuen System der Betrags-Autorisation: Die UBS erwägt nächstes Jahr nachzuziehen. Auch die Zürcher Kantonalbank (ZKB) plant eine Umstellung – allerdings frühestens per 2007.
recht so!
CS greift durch: Maestro ist keine Kreditkarte mehr
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CS greift durch: Maestro ist keine Kreditkarte mehr
sanus per aquam 
Re: CS greift durch: Maestro ist keine Kreditkarte mehr
finde ich auch gut.rammstein hat geschrieben:...Der Dachverband Schuldenberatung begrüsst die neue Regelung: Sie sei ein Beitrag zur Bekämpfung der Verschuldung bei Jugendlichen...
die amerikaner sind in dieser hinsicht sehr schlimm, dort ist ein sehr grosser prozentsatz der bevölkerung schwer verschuldet, weil eben alles auf kredit gekauft wird.
die britten stehen auch nicht viel besser da. sie schulden 1,512 Billionen Euro (2'343'000'000'000 CHF)
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schnuesibuesi
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in der schweiz ist sie eigentlich auch als debit-karte gedacht.
nur frueher konnten man durch das system der telekurs (firma die in der schweiz den zahlungsverkehr & die transaktionen der ec-maestro karte abwickelt) bei fremdbanken und beim zahlen in den laeden nicht überprüfen ob der kunde genuegend geld hatte bei seiner bank.
die limiten der maestro-karte war einfach im rahmen seines einkommens, aber man konnte so natuerlich ueberziehen.
nur frueher konnten man durch das system der telekurs (firma die in der schweiz den zahlungsverkehr & die transaktionen der ec-maestro karte abwickelt) bei fremdbanken und beim zahlen in den laeden nicht überprüfen ob der kunde genuegend geld hatte bei seiner bank.
die limiten der maestro-karte war einfach im rahmen seines einkommens, aber man konnte so natuerlich ueberziehen.
LG
Schnüsibüsi
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