Kantone und Gemeinden verlieren Millionen an Verkehrsbussen. Grund: Wegen Informatikproblemen beim Bund können die Bussen von ausländischen Autofahrern nicht eingezogen werden.
«Dass nur gerade 18 Prozent der ausländischen Automobilisten für ihre Verkehrssünden büssen, während Schweizer Verkehrssünder unerbittlich zum Zahlen gezwungen werden, hat mit Rechtsgleichheit nicht viel zu tun», wettert Erwin Epper von der Stadtpolizei Zürich gegenüber der «NZZ am Sonntag». So verlor etwa die Stadt Zürich im letzten Jahr fünf Millionen Franken, da von den 120 000 gebüssten Ausländern 99 000 ihre Rechnung nicht beglichen. Die Stadt Bern hat es gar aufgegeben, Bussen von Ausländern einzuziehen. Laut der Zürcher Stadtpolizei kommen drei Viertel der ausländischen Verkehrssünder aus Deutschland.
Grund für die Millionenverluste sind Verzögerungen beim Aufbau einer zentralen Datenbank für Motorfahrzeuge beim Bund, die es ermöglichen sollte, mit Deutschland Halterdaten auszutauschen. Nach Interventionen der Zürcher Polizeivorsteherin Esther Maurer will der Bund nun die neue Version der Datenbank bis Ende 2005 zum Laufen bringen, schliesst aber weitere Verzögerungen nicht aus.
«Wir tun, was wir können, das Projekt hat aber eher zweite Priorität», so Jolanda van de Graaf, Sprecherin des Bundesamtes für Strassen.
ist das ein freibrief für alle ausländer auf schweizer strassen?
Bussen: Millionenverlust wegen Informatik-Problem
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Bussen: Millionenverlust wegen Informatik-Problem
sanus per aquam 
wenn der bund zu blöd ist, seine problem zu beheben, dann ist er selber schuld.
lieber bund: man nehme 1 million franken und lässt eine datenbank machen, wenn mans selber nicht im griff hat. je schneller die db steht, destoschneller gibts geld. also es kommt ja umsoschneller wieder rein.
lieber bund: man nehme 1 million franken und lässt eine datenbank machen, wenn mans selber nicht im griff hat. je schneller die db steht, destoschneller gibts geld. also es kommt ja umsoschneller wieder rein.
jolanda, such dir einen anderen job«Wir tun, was wir können, das Projekt hat aber eher zweite Priorität», so Jolanda van de Graaf, Sprecherin des Bundesamtes für Strassen.
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schnuesibuesi
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In Deutschland müssen auch alle sofort zahlen...also sollte das auch in allen Ländern so sein...gleichberechtigung...schließlich sollte man sich schon mit den Verkehrsregeln des jeweiligen Landes vertraut machen, bevor man auf die Reise geht....man kann halt in der Schweiz nicht wie in Deutschland auf der Autobahn so schnell fahren wie man möchte...
Wenn du einmal angerufen werden willst, brauchst du nur in die Badewanne zu gehen!
geht in der schweiz nicht so gut - wir haben an den meisten orten blitzkästen - die können das geld leider nicht sofort einziehenAnnalein hat geschrieben:In Deutschland müssen auch alle sofort zahlen...also sollte das auch in allen Ländern so sein
gibts denn solche in d nicht?
ich fahre ja oft durch d und lege dabei einige km zurück - meistens fahre ich zuschnell

Oder so!

