ATHEN – Kaum zu glauben! Ein Reporter hat drei Bombenattrappen ins Olympiastadion geschmuggelt und ist ganz nah an die Ehrengäste herangekommen – als Bin Laden.
«Die Sicherheitsvorkehrungen sind einfach entsetzlich. Die Spiele sind ein wahr gewordener Traum für Terroristen», schreibt Bob Graham im «Sunday Mirror». Die Veranstalter der Olympischen Spiele würden das Leben der Sportler und Zuschauer in Gefahr bringen.
Dem britischen Journalisten ist es tatsächlich gelungen, drei Pakete mit Batterien, Drähten und Kabeln ins Stadion zu schmuggeln. Dann hat er die Bombenattrappen versteckt und gewartet, bis sie von den Sicherheitsbeamten entdeckt werden. Doch nichts passierte.
Und Graham hatte noch einen weiteren Plan, wie er die Sicherheitslage an der Olympiade checken konnte. Er liess sich zwei gefälschte Zugangspässe anfertigen – einen für Michael Mouse, den anderen für Robert Bin Laden.
Während der Eröffnungsfeier marschierte er mit diesen fiktiven Namen dann locker ins Stadion. Doch damit war die Arbeit für den britischen Journalisten noch nicht getan, er wollte unbedingt noch weiter vordringen: In den wohl am strengsten bewachten Bereich der Olympischen Spiele – nämlich dort, wo sich die Ehrengäste aufhalten. Und siehe da: Graham wurde bis auf 20 Meter an die zahlreichen Staats- und Regierungschef herangelassen. Darunter war übrigens auch der britische Premierminister Tony Blair.
Da fragt man sich ernsthaft: Wie nur konnte der bissige Reporter die zahlreichen Sicherheitskontrollen unbehelligt passieren? Wieso ist er nie aufgeflogen?
Graham hat sich vor fünf Wochen in Athen als Fahrer engagieren lassen. Er sei nicht überprüft worden, es hätte kein offizielles Vorstellungsgespräch gegeben und auch seine Referenzen hätten niemanden interessiert, berichtet der Brite. Er sei mit seinem Lieferwagen regelmässig in die Sicherheitszone gefahren und hätte Dutzende Eisbeutel mitgeführt. Von den Sicherheitsbeamten sei er aber nie kontrolliert worden. «Ich hätte eine grosse Menge Sprengstoff transportieren können.»
Erstaunlich ist, dass für die ersten Olympischen Sommerspiele seit den Anschläge vom 11. September 2001 sieben Mal mehr Soldaten und Polizisten aufgeboten wurden wie im Jahr 2000 in Sydney. Mit rund 1,8 Milliarden Franken hat man das Vierfache in die Sicherheit investiert.
Laut der Online-Ausgabe des «Spiegels» versuchen die Organisatoren in Athen jetzt, die katastrophalen Sicherheitsmängeln herunterzuspielen. Man hätte Robert Bin Laden ohne sein Wissen überprüft und nichts Verdächtiges gefunden. Und die Bomben seien von den Spürhunden nicht entdeckt worden, weil es ja nur Attrappen waren.
ist wirklich beängstigend. als athlet würde ich nach hause reisen. olympia hin oder her. und den griechen eine deftige busse verteilen. pfui!
"Bin Laden" platziert «Bomben» im Olympiastadion
Moderator: Moderatoren
"Bin Laden" platziert «Bomben» im Olympiastadion
sanus per aquam 
ob's wahr ist oder nicht, sei dahingestellt.Man hätte Robert Bin Laden ohne sein Wissen überprüft und nichts Verdächtiges gefunden. Und die Bomben seien von den Spürhunden nicht entdeckt worden, weil es ja nur Attrappen waren.
ob der britte die wahrheit schreibt auch. er ist reporter, er möchte auffahlen, und reporter können die geschichten die sie schreiben ja auch noch ein bisschen ausschmücken.
glaubt den medien nicht alles.
und wenns dann wirklich so wäre und er was für die sicherheit tun wollte, dann hätte er das den zuständigen stellen melden müssen und nicht einfach veröfftentlichen.
el kaida kann auch lesen...

