Absteller Zürcher Polizei

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schnuesibuesi
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Absteller Zürcher Polizei

Beitragvon schnuesibuesi » 07.12.2004, 17:28

Ich weiss nicht ob ihr das auch mitbekommen habt und wie genau, aber was am Sonntag in Zürich mit den FCB-Fans abgelaufen ist....ist einfach nur eine absolute Frechheit.

In Basel wurden alle Fans aus den regulären Zügen rausgerissen, vertrieben und in den Extra-Zug geführt. Egal ob alt, jung, Familien etc.

In Zürich wurden alle von den Polizisten empfangen und mit Kabelbinder die Hände verbunden. Ausserdem haben Sie alle auf der Wache festgehalten, darunter viele Minderjährige Kinder, die nichts gemacht haben, sowie Familienväter und natürlich ganz viele unschuldige Fans.

Ich finde das einfach eine Schweinerei!

hier einige Berichte darüber

Berichte Baslerstab
LG
Schnüsibüsi

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rammstein
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Beitragvon rammstein » 07.12.2004, 18:12

ich finde es eine riesenschweinerei. für mehr fehlen mir die worte

hier die stellungnahme des fcb. sagt wohl alles über diese aktion

"Der FCB distanziert sich

Vorstand, Geschäftsleitung, Trainer und Spieler des FC Basel 1893 nehmen zu der Polizeiaktion im Bahnhof Zürich-Altstetten, bei der am 5. Dezember 2004 im Vorfeld des Meisterschaftsspiels Grasshoppers-FCB der SBB-Extrazug gestoppt und die Insassen dieses Zuges vorübergehend in Gewahrsam genommen wurden, wie folgt Stellung:

- Der FC Basel 1893 begrüsst alle gezielten Massnahmen der Behörden, die helfen, Fussballspiele in geordnetem Rahmen durchzuführen und die den Kampf gegen den Vandalismus in und ausserhalb der Stadien bekämpfen. Dabei unterstützt der FCB die Behörden auch ausdrücklich in allen Fällen, bei denen Personen nachweislich des Vandalismus oder vergleichbarer Straftaten überführt werden, so, wie der FCB grundsätzlich Hand für jede sinnvolle Massnahme im Kampf gegen Vandalismus und Hooliganismus bietet.

- Umgekehrt distanziert sich der FCB, sein Vorstand, seine Geschäftsleitung, seine Trainer und seine Spieler ausdrücklich und in aller Deutlichkeit von der Form „flächendeckender“ Massnahmen, wie sie die Stadtpolizei Zürich am 5. Dezember 2004 in ihrer Aktion gegen über 400 Insassen des besagten Extrazuges gewählt hat. Insbesondere verurteilt der FCB, dass dabei nachweislich auch unbescholtene FCB-Fans, die ahnungslos den Extrazug gewählt oder von der Polizei bereits bei der Abfahrt in Basel in diesen Extrazug geführt wurden, in Zürich-Altstetten in Gewahrsam genommen, gefesselt abgeführt und teilweise bis weit nach Mitternacht festgehalten wurden, ohne dass ihnen vor der Befragung durch die Polizei die Möglichkeit der Kontaktnahme nach aussen eingeräumt wurde. Aufgrund zahlreicher Rückmeldungen von vertrauenswürdigen, dem FCB bekannten Fans, darunter auch von verschiedenen Eltern(teilen), müssen sich unter den Festgenommenen auch Kinder, Minderjährige oder unbescholtene Familienväter befunden haben.

- Für den Rechtsberater des FCB, Rechtsanwalt Bernhard Heusler, ist die Zulässigkeit der Aktion der Polizeikräfte vom 5. Dezember 2004 aufgrund der bisher eingegangenen Schilderungen zu hinterfragen. Denn „um rechtmässig zu sein, muss jeder Polizeieinsatz das Verhältnismässigkeitsprinzip respektieren, sich namentlich gegen die Störer der öffentlichen Ordnung richten.“ Dieser verfassungsmässige Grundsatz staatlichen Handelns erscheint nicht eingehalten, wenn Minderjährige während mehreren Stunden in polizeilichen Gewahrsam genommen werden, ohne oder mit nur eingeschränkter Möglichkeit zur Verbindungsaufnahme mit den Angehörigen und allein aufgrund der Tatsache, dass sie mit dem Extrazug angereist sind.

- Der FCB legt Wert auf die Feststellung, dass er von der Polizei über die Aktion von Zürich-Altstetten in keiner Form und zu keinem Zeitpunkt informiert worden ist.

- Der FCB hat zur Kenntnis genommen, dass in Zürich-Altstetten bereits bei der Einfahrt des SBB-Extrazuges Medien anwesend waren. Ebenso hat der FCB die Verlautbarung der Zürcher Stadtpolizei zur Kenntnis genommen, wonach man bedaure, dass im Rahmen der Aktion auch Unschuldige am Besuch des Spiels gehindert wurden – eine Erklärung, die bestätigt, wonach die Polizei bei ihrer Aktion die Involvierung unbescholtener Fans billigend in Kauf genommen hat.


- Der FCB befürchtet, dass der von der Polizei Zürich am 5. Dezember 2004 gewählte Weg nicht zu einer dringend wünschenswerten Deseskalation führt, sondern zu einer Verhärtung der Fronten, was wiederum die anhaltenden Bemühungen auch des FCB um eine Linderung des Gewaltproblems im Schweizer Fussballs durch integrative und repressive Massnahmen erschweren könnte.

- Personen, die im Rahmen der Polizeiaktion vom 5. Dezember 2004 als Insassen des SBB-Extrazuges im Bahnhof Zürich-Altstetten nachweislich ohne Verstoss gegen die Regeln der guten Ordnung und gegen die Gesetze Schaden erlitten haben, können sich bei der Geschäftsstelle des FC Basel 1893 nach der Möglichkeit um Unterstützung erkundigen.

- Abschliessend und zusammenfassend hält der FCB nochmals fest, dass er alle legalen und legitimen Massnahmen begrüsst, die gezielt und differenziert das Problem des Vandalismus und der Gewalt im Fussball angehen, dass er aber umgekehrt indifferente Massnahmen, insbesondere in der am 5. Dezember in Zürich-Altstetten gewählten Form, in aller Deutlichkeit ablehnt und dass sich der FCB nie für eindeutige Missetäter, aber im Rahmen seiner Möglichkeiten stets gegen jede Form von Pauschalisierung und Versuche der Kriminalisierung seiner gewaltfreien und anständigen Fans wehren wird."
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schnuesibuesi
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Beitragvon schnuesibuesi » 07.12.2004, 18:40

v.a. dass sie allen das handy wegnahmen,
die minderjährigen durften nicht mal die eltern anrufen, welche sich dann sorgen machten!
LG

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Beitragvon rhiannon » 07.12.2004, 22:54

:shock:

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Beitragvon schwarzlicht » 20.12.2004, 20:48

finde nicht schlecht was da gelauffen ist. :D vieleicht begreifen die massen von blick und bravo lesern endlich,dass wir hier in einem versteckten polizeistaat leben. :?: :!: :idea: :!: :?: ;)

;) http://pigbrother.info/ ;)
mani matter;

ICH GSEH schwarz,
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UND MÄ CHA HOFFE,
DASS $ sie € HEMMIGE HEI !!!

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Beitragvon thimmy » 21.12.2004, 10:27

schnuesibuesi hat geschrieben:v.a. dass sie allen das handy wegnahmen,
die minderjährigen durften nicht mal die eltern anrufen, welche sich dann sorgen machten!


Leider hatt sich herausgestellt dass in der Heutigen zeit gerade die minderjährigen die schlimmsten sind da man dies noch nicht strafrechtlich verfolgen kann.
Leider ist das an der Tages ordnung beispiel gawalt auf dem Schulhof, erpressug,dogen verkauf,und noch einiges mehr.
Es werden auch vermehrt menschen von minderjährigen überfallen.
Minderjährig: noch keine 16 aber schon einiges weiterentwickelt als wir es waren in dem Alter.

auch nur meine Meinung
Wie aber heute und gesteren mitgeteild wurde haben Die Basler Kantonspolizei und Die Bahnpolizei zu diesem vorgehen Ihre einstimmung erteilt.
Bild Oder so!

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Beitragvon OMI » 22.12.2004, 14:47

wo das alles noch hinführt , mir macht es als betagte Frau wirklich Sorgen. :naenae:
was mich nicht umbringt macht mich stark.

glücklich ist wer vergisst, was nicht mehr zu aendern ist.


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