Gedanken zu den Tageslosungen

Wie es der Name schon sagt.
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Re: Gedanken zu den Tageslosungen

Beitrag von ermutigung » 16.11.2019, 09:36

www.gute-saat.de Als nun Judas, der ihn überliefert hatte, sah, dass er verurteilt wurde, reute es ihn, und er brachte die dreißig Silberstücke den Hohenpriestern und Ältesten zurück und sagte: Ich habe gesündigt, indem ich schuldloses Blut überliefert habe. Sie aber sagten: Was geht das uns an? Sieh du zu. Und er warf die Silberstücke in den Tempel und machte sich davon und ging hin und erhängte sich.
Matthäus 27,3–5

Judas, einer der Zwölf (6)

Judas hat den Herrn für 30 Silberstücke verraten. Macht das Geld ihn glücklich? Nein - es kann sein Gewissen nicht zum Schweigen bringen.

Vielleicht hat Judas erwartet, dass Jesus seinen Feinden wie die anderen Male entkommen würde. Doch das geschieht nicht! Jesus wird verurteilt, und Judas tritt vor seine Mittäter, um den „Judaslohn“ wieder loszuwerden und so, wenn möglich, sein Gewissen zu erleichtern.

Es reut ihn, als er sieht, dass Jesus verurteilt wird, und er sagt vor den Menschen: „Ich habe gesündigt.“ Doch genügt das? Genügt es, die Folgen seines Tuns zu bereuen und einen Fehler vor den Menschen einzugestehen? - Vergebung für unsere Sünden können wir nur finden, wenn wir zu Jesus selbst umkehren! - Judas’ Worte treffen auf harte Herzen, die ihn gleichgültig abweisen. Allein mit seiner Schuld geht Judas fort und bringt sich um. Schrecklich!

Judas ist verantwortlich für seinen Verrat, er ist schuldig vor Gott. Das alles hatte Gott im Voraus gewusst und angekündigt (Psalm 55,13–15).

„Schuldloses Blut“ habe er überliefert, muss Judas nun selbst bezeugen. Sein Urteil hat Gewicht, denn er ist ganz nah dabei gewesen. Er hat Jesus mehr als drei Jahre lang begleitet und wusste, dass Er gerecht war. Ja, Christus ist der Gerechte, der für die Ungerechten sein Leben gab. Weil Jesus Christus starb, darf ich leben. Und Sie auch - jeder, der zu Ihm kommt! (1. Petrus 3,18).

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Re: Gedanken zu den Tageslosungen

Beitrag von ermutigung » 17.11.2019, 09:04

Die Israeliten schrien zu dem HERRN und sprachen: Wir haben an dir gesündigt; denn wir haben unsern Gott verlassen.
Richter 10,10


Er hat uns errettet aus der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines geliebten Sohnes, in dem wir die Erlösung haben, nämlich die Vergebung der Sünden.
Kolosser 1,13-14

Weil Jesus Christus mir alle meine Sünden vergeben, bin ich erlöst vom ewigen Verderben und bin im Licht Gottes der mir die Gewissheit des ewigen Leben gibt.
https://www.youtube.com/watch?v=09jO4C5 ... ex=40&t=0s

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Re: Gedanken zu den Tageslosungen

Beitrag von ermutigung » 17.11.2019, 14:44

www.gute-saat.de Da sprach Martha zu Jesus: Herr, wenn du hier gewesen wärest, so wäre mein Bruder nicht gestorben; aber auch jetzt weiß ich, dass, was irgend du von Gott erbitten magst, Gott dir geben wird. Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Martha spricht zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag.
Johannes 11,21–24

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Als Jesus sich dem Haus in Bethanien nähert, zeigen die beiden Schwestern ein Verhalten, das ihrem Temperament entspricht: Martha, die tätige Frau, geht hinaus - Ihm entgegen; Maria, nachdenklicher und mitfühlend, sitzt still im Haus und wartet auf den Ruf des Herrn. Beide begrüßen Ihn mit denselben Worten, allerdings in einer unterschiedlichen Haltung, wie wir noch sehen werden.

Martha zeigt echten Glauben. Sie weiß, dass der Herr ihren Bruder hätte gesund machen können, und sie ist fest davon überzeugt, dass der Herr in einer besonderen Gunst Gottes steht: Seine Bitten würden jederzeit erhört werden.

Der Herr sagt Martha offen, was geschehen wird: Lazarus wird auferstehen. Er will damit ihren Glauben stärken. Sie soll die Hilfsquellen erkennen, die Ihm zur Verfügung stehen.

Doch Martha fühlt sich nicht getröstet. Sie meint, sie wisse schon Bescheid über die Auferstehung. Und tatsächlich spricht das Alte Testament an mehreren Stellen von der Auferstehung, zum Beispiel in Daniel 12,13: „Du aber geh hin bis zum Ende; und du wirst ruhen und wirst auferstehen zu deinem Los am Ende der Tage.“

Andere Bibelstellen machen deutlich, dass es zwei Auferstehungen sind - eine für die Gläubigen und später eine für die Ungläubigen. „Wer teilhat an der ersten Auferstehung“, wird glückselig genannt; wer daran nicht teilhat, wird die „Auferstehung des Gerichts“ erleben (Offenbarung 20,6; Johannes 5,29).

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Re: Gedanken zu den Tageslosungen

Beitrag von ermutigung » 18.11.2019, 06:06

www.gute-saat.de Gott ist einer, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gab als Lösegeld für alle.
1. Timotheus 2,5.6

Anfang der 1960er-Jahre saß eine junge Russin namens Irina in Odessa in der Schule und langweilte sich schrecklich. Wieder einmal ging es um den Atheismus: „Gott gibt es nicht. Nur ein paar Dummköpfe glauben an Ihn.“

Irina sagte sich: „Wenn das stimmt, dann sollte es eigentlich reichen, wenn man uns das zwei- oder dreimal mitteilt, und dann ist Schluss. Aber sie müssen es immer wieder und mit so viel Hass sagen. - Also muss es Gott geben. Also muss Er stark sein.“

Sie war zuerst etwas unwillig darüber. Denn wenn es Gott nicht gäbe, dann brauchte sie diese langweiligen Schulstunden mit atheistischer Propaganda nicht abzusitzen.

Doch das Thema ließ Irina nicht mehr los. Sie fing an, zu Gott zu beten. Sie kannte Ihn nicht; aber sie suchte Ihn. Dabei erhoffte sie sich Hilfe von den Büchern der großen russischen Schriftsteller; doch dadurch kam sie Gott nicht näher. Dann aber kam sie in den Besitz des „geächteten Buches“: Ihr wurde eine Bibel geschenkt. Darin lernte sie Jesus Christus kennen, den Sohn Gottes. Er wurde für sie - wie für Ungezählte andere vor und nach ihr - der Weg zu Gott.

Gott existiert. Und Er hält sich nicht vor uns verborgen. Obwohl wir Ihm den Rücken zugewandt und gottlos gelebt haben, hat Er sich uns offenbart. In seinem Sohn Jesus Christus, in seinem Leben voller Reinheit und Liebe, in seinem Sühnopfer am Kreuz und in seiner Auferstehung erkennen wir die Größe Gottes, seine ewige Liebe und seine Heiligkeit. Christus ist der Mittler, den Gott gesandt hat und der uns in die Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott führen will.

„Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ Johannes 14,6

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Re: Gedanken zu den Tageslosungen

Beitrag von ermutigung » 18.11.2019, 07:05

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Psalm 139,5

Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Römer 8,35

Es macht mich froh zu wissen, dass nicht auf dieser Welt mich scheiden kann von der Liebe Gottes, ausser wenn ich mich selber von ihm trenne. (1.Timotheus 4,1)
https://www.youtube.com/watch?v=3u1Nl2e ... Cu5jSH0bJa

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Re: Gedanken zu den Tageslosungen

Beitrag von ermutigung » 19.11.2019, 11:47

Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen und bin gekannt von den Meinen, wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse mein Leben für die Schafe.
Johannes 10,14.15

„Und du - kennst du Ihn auch?“

Der alte Mann war am Ende seines Lebens angelangt und lag im Krankenhaus im Sterben. Als ihn eines Tages sein zehnjähriger Enkelsohn besuchen wollte, hatte er schon mehrere andere Besucher. Der Junge fasste sich ein Herz und bat alle, einen Moment hinauszugehen. Sie waren etwas befremdet über dieses Verhalten, folgten der Bitte aber trotzdem.

Der Junge kam ganz nah heran und sagte mit größtem Ernst: „Opa, ich habe gehört, dass du sterben musst. Seitdem ich in den Bibelunterricht gehe, kenne ich den Herrn Jesus und weiß, dass ich einmal zu Ihm gehen werde. Und du - kennst du Ihn auch?“ Der Großvater schwieg eine Weile. Schließlich sagte er: „Hol mir deinen Bibellehrer.“

Der Bibellehrer kam und war gern bereit, diesem Mann, der dem Tod ins Auge sah, das Evangelium zu erklären. - Und bevor der alte Mann starb, konnte er seinem Enkelsohn noch sagen: „Wir werden uns da oben wiedersehen. Jetzt bin ich sicher.“

Das Evangelium ist die gute Nachricht Gottes für die Menschen; diese Nachricht ist dieselbe für Kinder wie für Erwachsene. Sie sagt, dass es nur einen Weg zu Gott gibt, nur einen Erretter für alle: Jesus Christus. Durch seinen Tod hat Er den Zugang zum Himmel geöffnet für jeden, der Ihm die Schuld seines Lebens bekennt.

„Das Evangelium … ist Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden.“ Römer 1,16
„Tut Buße und glaubt an das Evangelium.“ Markus 1,15 www.gute-saat.de

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Re: Gedanken zu den Tageslosungen

Beitrag von ermutigung » 20.11.2019, 07:26

Meine Lippen und meine Seele, die du erlöst hast, sollen fröhlich sein und dir lobsingen. Psalm 71,23

Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern. Epheser 5,19

Ich lobe gerne allein und mit meinen Glaubensgeschwistern meinen Erlöser und Herrn Jesus Christus, der mich vom ewigen Verderben gerettet hat und mir den Himmel schenkt.
https://www.youtube.com/watch?v=LZEVhlpyUzE

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Re: Gedanken zu den Tageslosungen

Beitrag von ermutigung » 20.11.2019, 10:34

So tut nun Buße und bekehrt euch, damit eure Sünden ausgetilgt werden.
Gott gebietet jetzt den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen.
Apostelgeschichte 3,19; 17,30

Was ist Buße nicht?

Buße ist kein Angstgefühl. - Unzählige Menschen rufen in aussichtslos scheinenden Lebenslagen zu Gott. Doch wenn die Not vorüber ist und sie keine Angst mehr haben, leben sie ebenso gottlos weiter wie vorher.

Buße ist nicht dasselbe wie Gewissensbisse. - Judas, der Verräter Jesu, hatte so starke Gewissensbisse, dass sie ihn in den Selbstmord trieben. Doch das war keine Buße.

Buße bedeutet nicht nur, dass man die eigene Sündhaftigkeit empfindet. - Es gibt Menschen, die so sehr an ihren Sünden leiden, dass sie kaum noch schlafen und essen können. Und doch wenden sie sich noch nicht in Buße zu Gott.

Buße beschränkt sich nicht aufs Beten. - Man kann zu Gott rufen, ohne zu Gott umzukehren.

Buße ist auch nicht der Verzicht auf eine bestimmte Sünde. - Auch wenn man aus eigener Willenskraft eine schlechte Gewohnheit aufgibt, wird man nicht für die Ewigkeit errettet.

Was ist Buße denn?

Buße ist eine tiefgreifende Sinnesänderung. - Der Mensch erkennt, dass er in seinem Leben bisher nicht nach Gott und seinem Willen gefragt hat. Jetzt erkennt er an, dass Gott, der Schöpfer, einen gerechten Anspruch auf sein Leben und auf seinen Gehorsam hat. Er sieht nun ein, dass Gottes Maßstäbe gut sind. In diesem Licht verurteilt er seine bisherige Haltung und bekennt sich schuldig vor Gott.

Wer wirklich Buße tut, kehrt auch tatsächlich von seinen eigenwilligen Wegen zu Gott um. Buße, Umkehr und Glauben gehören zusammen. Aus www.gute-saat.de

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Re: Gedanken zu den Tageslosungen

Beitrag von ermutigung » 21.11.2019, 07:33

Siehe, ich, der HERR, bin der Gott allen Fleisches, sollte mir etwas unmöglich sein? Jeremia 32,27

Paulus schreibt: Dem, der euch stärken kann gemäß meinem Evangelium und der Predigt von Jesus Christus, dem einzigen und weisen Gott, sei durch Jesus Christus Ehre in Ewigkeit! Römer 16,25.27

Wenn ich meine Vertrauen allein auf Jesus Christus setzte, der mein einziger Herr und Erlöser ist, dann bin ich auch in meiner Schwachheit stark.
https://www.youtube.com/watch?v=M_6kj5Q ... ex=29&t=0s

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Re: Gedanken zu den Tageslosungen

Beitrag von ermutigung » 21.11.2019, 08:28

Jesus Christus hat Frieden gemacht durch das Blut seines Kreuzes.
Kolosser 1,20

Ein grauer Novembertag, das Telefon klingelt:

„Ein schwerer Verkehrsunfall. Mehrere Personen und Fahrzeuge sind beteiligt. Der Hergang ist unklar.“ Wir sollen als Sachverständige im Auftrag der Staatsanwaltschaft die Unfallstelle vermessen.

Auf dem Weg zum Unfallort gehen mir viele Gedanken durch den Kopf „Was wird uns wohl diesmal erwarten?“ Und dann sehen wir es vor uns - ein chaotisches Bild: mehrere zerstörte Fahrzeuge, herumliegende Ladung und dazu Einsatzkräfte, Rettungswagen und - oh nein! - ein schwarzer Kombi. Sofort ist klar: Es gibt eine Person mit tödlichen Verletzungen.

Wir verschaffen uns einen Überblick über die Situation. Dabei sehen wir, wie eine verletzte Person von Sanitätern in einen bereitstehenden Krankenwagen getragen wird. Das große rote Kreuz fällt mir heute besonders ins Auge.

Zeitgleich wird eine andere, regungslose Person zugedeckt, in einen Sarg gelegt und in den schwarzen Wagen geschoben. Beide Fahrzeuge fahren weg - in unterschiedliche Richtungen.

Das „rote Kreuz“ erinnert mich an das Evangelium der Gnade Gottes: Sinnbildlich kann man sagen: Das Blut Jesu Christi am Kreuz bringt Rettung und Leben für jeden, der das Versöhnungsangebot Gottes annimmt und Gott seine Sünden bekennt. So kommt der Mensch „vom Leben zum Leben“. Gottes Wort bezeugt allen Glaubenden, dass Christus „uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in seinem Blut“ (vgl. 2. Korinther 2,16; Offenbarung 1,5).

Wer sich aber nicht retten lässt, der kommt zwangsläufig vom „Tod zum Tod“. Für ihn gibt es keine Hoffnung mehr; er ist ewig verloren. Deshalb sollte niemand zögern, das Rettungsangebot Gottes anzunehmen. Von www.gute-saat.de

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